„Ich bin total begeistert von diesem Musikwerk, nicht umsonst habe ich in meinem Repertoire eine Tondichtung, die der Musik von „Carmen“ entlehnt wurde – es geht um La Cabanera. Sie hat bei meinen Fans einen Bombenerfolg. Deshalb konnte ich dieses Ereignis nicht vorbeigehen lassen. Die Arbeit ist natürlich immer von Bedeutung, jedoch muss ich mich manchmal ausruhen und das genießen, was mir nah ist und Spaß macht. Sich einfach entspannen. Eine Oper hinterlässt immer doppelte Gefühle: Erlebnisse und Ruhe, Freude und Trauer. Deswegen wohl ist sie aus meinem Leben nicht wegzudenken“.

Rückmeldungen in Bezug auf dieses Kunstwerk sind zweideutig, die Kritiker kritisierten es in Grund und Böden, während das Publikum es bejubelte. Zu den Jubelnden gehört auch Marina von Stroganoff: „Gegen die Sprechvariante von der Oper empören sich viele Leute, aber wer modern ist, möchte etwas Neues, Originelles, modern Interpretiertes sehen und hören. Ich glaube, dass es dem Regisseur gelungen ist, die Tragik der Situation völlig zu übergeben und das Interesse der Zuschauer an die ungewöhnliche Genre zu erwecken. Dass Carmen Transvestit ist, ist ja eine exotische Interpretation von Mérimées Werk!“ – sagt Marina lächelnd.